SCHÄFERSTUNDEN

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Diese Reportage, die nicht wirklich in meinem üblichen Themenkreis angesiedelt ist, hat großen Spaß gemacht und nachhaltig Freude bereitet. Die weite Wanderung mit der andalusischen Schäferfamilien Alarcón war ein ‚Fest fürs Leben’, wie Hemingway sagen würde. Sie bewies mir aufs Neue: Wirklich zufrieden kann man sich nur im Verbund mit anderen fühlen. Teilen ist toll! Merci beaucoup, Terra Mater.

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Papageno

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Gerade erschienen in der ersten Ausgabe von « GEO Perspektive »: eine Porträt-Reportage über Ex-Opernsänger Christian Boesch, der es einst in der Rolle des Papageno in Mozarts Zauberflöte zu Weltruhm gebracht hatte. Und der dann, vor über zwei Jahrzehnten, ein zweites Leben als Landwirt im Süden Chiles begann. Aber so leicht lässt Papageno sich nicht abschütteln. Seit 2005 unterhält Boesch eine mobile Musikschule, in denen er überwiegend Kindern des indigenen Mapuche-Volkes über den Umgang mit Musik die Integration in die chilenische Gesellschaft erleichtern will. Ein atemberaubendes Projekt! 

MÖRDERISCH

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In Paris ist es nicht immer kultiviert zugegangen. Stellvertretend für sämtliche Gräuel französischer Historie vom Mittelalter bis zur Großen Revolution ist der Rathausplatz im Zentrum des heutigen Shopping- und Touristen-Viertels zwischen Centre Pompidou, Louvre, Quartier Latin und Notre Dame. Jahrhundertelang wurde hier gehenkt, geköpft, gevierteilt und verbrannt – zum Ergötzen des Pariser Volkes. Details darüber in der September-Ausgabe von P.M. History.

MAPUCHE-KÖNIG

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Die Geschichte über den französischen „König von Araukanien und Patagonien“, Antoine de Tounens, und seinen siebten Nachfolger, Frédéric Luz, alias Frédéric Ier, ist jetzt auch in PROFIL erschienen. Das Wiener News Magazin hat die Story in der Rubrik « Ausland » untergebracht und ihre Relevanz im Rahmen der gegenwärtigen politischen Lage in Chile hervorgehoben. Gute Idee!

MAPUCHE-KÖNIG

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In der NZZ am Sonntag erschienen: ein Porträt des Franzosen Frédéric Luz, alias Sa Majesté Frédéric 1er, Roi d’Araucanie et de Patagonie. Dieser König « herrscht » über das indigene Volk der Mapuche im Süden von Chile und Argentinien. Er ist der siebte Nachfolger von Orélie-Antoine 1er, der anno 1860 diesen virtuellen Thron am anderen Ende der Welt bestieg. Was auf den ersten Eindruck wie ein derber Witz anmuten mag, ist in Wahrheit eine berührende Geschichte mit hochaktuellem Bezug.    

TIMBUKTU

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Im Mai-Heht von P.M. History erscheint meine Geschichte über die « sagenhafte Stadt » am südlichen Sahara-Rand. Dabei hat auch sie ja letztendlich nur die Erkenntnis bestätigt, es sei nicht alles Gold, was glänzt. Aber irgendwie muss man Timbuktu wohl mögen. Menschen, die in bröckelnden Banco-Hütten zwischen offenen Müllhalden leben, verdauen schließlich alles, inklusive eine neunmonatige « Stadtverwaltung“ durch Dschihadisten im Jahr 2012.

Indian Railways

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Der erste Teil einer bewegten Zugfahrt von Mumbai nach Kolkata. Auf alt gesagt: von Bombay nach Kalkutta. Keine leichte Reise, denn auch Indien ist ja nicht « leicht », schon gar nicht zur Zeit des Monsuns. Aber garantiert eine Reise der Begegnungen mit faszinierenden Menschen. Mein überschwänglicher Dank an GEO, das einzige deutsche Magazin, das sich solche Reportagen noch erlaubt.

KONGOGOLD

Michael Stührenberg

 

Ereignisreiche Busch-Tour mit zwei Bank-Autos, drei Polizisten plus Kalaschnikow sowie einer verbeulten Kiste voller Geldbündel. Sinn des Unternehmens: Tausende von Volksschullehrern in abgelegenen Dörfern sollen endlich ihren vollständigen Lohn erhalten. Im Durchschnitt sind das rund 100 Euro pro Monat. Aufgrund stark verbreiteter Korruption in oberen Verwaltungsetagen kamen bislang die Gehälter oft nur in halber Höhe in den entlegenen Dörfern an. Nun kümmert sich ein sehr untypischer deutscher Bankdirektor um den riskanten Lohntransfer. Die Fotos stammen von dem belgischen Fotografen Kris Pannecoucke, mit dem ich vor ein paar Jahren schon eine Fahrt auf dem Kongofluss unternommen habe. 

Statue de la Liberté

Michael Stührenberg

 

Im Juli-Heft von P.M. History erklärt diese Geschichte den langen und komplizierten Weg der Freiheitsstatue aus der Pariser Werkstatt von Gustave Eiffel bis in die Bucht von New York. Fragt sich, ob die USA derzeit noch immer die perfekte Heimat für « Lady Liberty » sind. Vielleicht hätten wir sie besser hier behalten und notfalls im Bois de Boulogne aufstellen sollen.