SAMBESI

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Reportagen über Flussreisen zählen zu den GEO-Klassikern. Nicht überraschend also, dass jetzt endlich auch einmal der Sambesi, Afrikas viertlängster Strom nach Nil, Kongo und Niger, an die Reihe kommt. Allerdings ist der Sambesi nicht schiffbar, schon allein wegen der fantastischen Viktoria-Fälle nicht. Also konnten wir nicht auf ihm reisen, sondern ihm nur auf dem Landweg folgen. Und auch dies hat sich streckenweise als schwierig erwiesen. In der Regenzeit tritt der Sambesi vielerorts über seine Ufer – im Barotseland erreicht er dann sogar eine Breite von über 60 Kilometern. Hier also der erste Teil eines Porträts über einen eher untypischen Fluss.

MÖRDERISCH

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In Paris ist es nicht immer kultiviert zugegangen. Stellvertretend für sämtliche Gräuel französischer Historie vom Mittelalter bis zur Großen Revolution ist der Rathausplatz im Zentrum des heutigen Shopping- und Touristen-Viertels zwischen Centre Pompidou, Louvre, Quartier Latin und Notre Dame. Jahrhundertelang wurde hier gehenkt, geköpft, gevierteilt und verbrannt – zum Ergötzen des Pariser Volkes. Details darüber in der September-Ausgabe von P.M. History.

MAPUCHE-KÖNIG

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Die Geschichte über den französischen „König von Araukanien und Patagonien“, Antoine de Tounens, und seinen siebten Nachfolger, Frédéric Luz, alias Frédéric Ier, ist jetzt auch in PROFIL erschienen. Das Wiener News Magazin hat die Story in der Rubrik « Ausland » untergebracht und ihre Relevanz im Rahmen der gegenwärtigen politischen Lage in Chile hervorgehoben. Gute Idee!

Indian Railways

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Der erste Teil einer bewegten Zugfahrt von Mumbai nach Kolkata. Auf alt gesagt: von Bombay nach Kalkutta. Keine leichte Reise, denn auch Indien ist ja nicht « leicht », schon gar nicht zur Zeit des Monsuns. Aber garantiert eine Reise der Begegnungen mit faszinierenden Menschen. Mein überschwänglicher Dank an GEO, das einzige deutsche Magazin, das sich solche Reportagen noch erlaubt.

KONGOGOLD

Michael Stührenberg

 

Ereignisreiche Busch-Tour mit zwei Bank-Autos, drei Polizisten plus Kalaschnikow sowie einer verbeulten Kiste voller Geldbündel. Sinn des Unternehmens: Tausende von Volksschullehrern in abgelegenen Dörfern sollen endlich ihren vollständigen Lohn erhalten. Im Durchschnitt sind das rund 100 Euro pro Monat. Aufgrund stark verbreiteter Korruption in oberen Verwaltungsetagen kamen bislang die Gehälter oft nur in halber Höhe in den entlegenen Dörfern an. Nun kümmert sich ein sehr untypischer deutscher Bankdirektor um den riskanten Lohntransfer. Die Fotos stammen von dem belgischen Fotografen Kris Pannecoucke, mit dem ich vor ein paar Jahren schon eine Fahrt auf dem Kongofluss unternommen habe. 

Statue de la Liberté

Michael Stührenberg

 

Im Juli-Heft von P.M. History erklärt diese Geschichte den langen und komplizierten Weg der Freiheitsstatue aus der Pariser Werkstatt von Gustave Eiffel bis in die Bucht von New York. Fragt sich, ob die USA derzeit noch immer die perfekte Heimat für « Lady Liberty » sind. Vielleicht hätten wir sie besser hier behalten und notfalls im Bois de Boulogne aufstellen sollen.

TUAREG

 

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Nach endlosen Jahren zurück in den Norden Nigers, wo ich von 1992-95 die von meinem Freund Mano Dayak geführte Rebellion im Aïr-Gebirge aus beeindruckender Nähe miterleben durfte. Mano hat den Aufstand in der Wüste nicht überlebt. Aber sein junger Neffe Rhissa Feltou, den er damals zum Studium nach Straßburg geschickt hatte, ist heute Bürgermeister der Stadt Agadez und fürchtet, dass sich die Lage im angrenzenden Aïr – ein begehrtes Terrain für Dschihadisten als auch für Menschen-, Waffen- und Drogenschmuggler, schon bald erneut zuspitzen könnte. Darum geht es in dieser Geo-Reportage mit großartigen Fotos von Christopher Pillitz.