Walter Mittelholzers Afrikaflug

Bildschirmfoto 2017-04-12 um 16.18.47.png

Erschienen in der Mai-Ausgabe von P.M. History: meine Einschätzung des « historischen Afrikaflugs » von Walter Mittelholzer, einem Schweizer Pilot der Pionierzeit und Mitbegründer von Suissair. Das Dornier-Museum in Friedrichshafen plant für den kommenden August (bis Januar 2018) eine Ausstellung zu diesem Thema, ebenso das Landesmuseum Zürich (Ende Oktober bis Anfang Januar). Besonders spannend an « Afrikaflug » ist das darin enthaltene Fantasy-Bild, das wir Weißen uns vor noch weniger als 100 Jahren vom « Schwarzen Kontinent » zusammengedichtet haben. Was daraus geworden ist, konnte ich soeben wieder einmal in zwei Reportage-Reisen – Kongo und Niger – feststellen. Mehr dazu demnächst in GEO.

Mohenjo Daro

bildschirmfoto-2017-02-14-um-12-21-08

Meine erste Geschichte für das Geschichtsmagazin P.M. History. Weitere Artikel werden folgen, darunter die Entstehungsgeschichte der New Yorker Freiheitsstatue, die ja in Wahrheit aus Paris kommt. Und auch eine kritische Beschreibung des historischen « Afrikaflugs » von Walter Mittelholzer, einem Schweizer, der 1926/27 mit einem Dornier-Wasserflugzeug vom Zürichsee nach Kapstadt flog. Warum dieses neue Betätigungsfeld? Geschichte war schon immer meine Passion, habe darin einst meine « Maîtrise » (Master) an der Sorbonne absolviert. Hinzu kommt: Neuer Chef bei P.M. History ist Jens Schröder, mein Lieblingsredakteur aus alten GEO-Zeiten!

Der Samenmann

michael-stuhrenberg

Das Magazin von TagesanzeigerBerner Zeitun und Der Bund hat gerade meinen Artikel zu dem Text « L’Homme semence », auf deutsch « Der Samenmann », versehen mit einer sehr schönen Illustration von Elisabeth Moch veröffentlicht. Zahlreiche Leser haben schon gleich am Erscheinungstag per Email auf diese Geschichte reagiert – ausnahmslos positiv und sehr herzlich! -, wofür ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte.

Küche ohne Grenzen in Ecuador

Was mir von den Tagen im „Nautischen Bus“ garantiert in Erinnerung bleiben wird? Zweierlei: sowohl die Begegnung mit wundervollen Menschen, allen voran Friedenskoch David Höner und Missionar Padre José Miguel Goldaraz – als auch die weit weniger erfreuliche Begegnung mit einer Korallenotter. Eines Morgens in der Kombüse fiel die hochgiftige Schlange von der Decke direkt neben meine nackten Füße. Am Ende zählt einfach immer nur Glück.

 

michael-stuehrenberg

Magnifique voyage macabre

Bildschirmfoto 2016-07-01 um 21.58.36

Le récit de notre singulier périple de Paris à l’île de Sainte-Hélène, via Londres, via Ascension Island, via la folie et l’amitié joyeuses entre trois « hurluberlus » comme nous appelle Patrick Saint-Exupéry, vient d’être publié par La Revue XXI. Pour vous dire que j’en suis vraiment fier …

Die ELN hört auf

 

Diese Nachricht stimmt mich sentimental: Die ELN, Lateinamerikas letzte aktive Guerillagruppe, hat die Aufnahme von Friedensgesprächen mit der kolumbianischen Regierung angekündigt. Die Entscheidung kommt in einem Augenblick, in dem die seit drei Jahren laufenden Verhandlungen zwischen Bogota und der FARC-Guerilla kurz vor ihrem erfolgreichen Abschluss zu stehen scheinen. Es ist das Ende einer Epoche.

Passend zu dieser News habe ich alte Dias wiedergefunden. Sie entstanden in den Jahren 1987 bis 1991, als ich drei längere Aufenthalte bei der ELN hatte. Damals war die Rebellentruppe gerade erst wieder an die Öffentlichkeit getreten – mit der Entführung eines Mannesmann-Ingenieurs nämlich! – nachdem sie, zerrissen von internen Flügelkämpfen, 20 Jahre lang im Dschungel verschwunden geblieben war. Wiedervereint wurde die ELN durch einen neuen Comandante: Manuel Pérez, ein ehemaliger spanischer Priester. Gemeinsam mit meinem besten Freund, dem französischen Journalisten Eric Venturini, waren wir die ersten Reporter, die von Pérez im Dschungel empfangen wurden. Als Dank für unseren Besuch gab der Rebellenführer ein Geheimnis preis: die Höhe des von Mannesmann gezahlten Lösegeldes. Die Information reichte für einen Scoop in Die Zeit.

Außerdem besitzen für mich die damaligen Guerilla-Reportagen einen historischen Wert: Weil solche Unternehmungen in der Gegenwart nicht mehr denkbar wären. Es sei denn, man wollte wochenlang IS-Kämpfer in Syrien begleiten, und wer möchte sich so etwas schon antun? Die Geschichte meiner abenteuerlichen Reise zu Manuel Pérez habe ich in dem Buch Das Dorf in Deinem Kopf aufgezeichnet, in Form eines Briefes an meine älteste Tochter Liora.

 

Lesung in Wien

Bildschirmfoto 2016-04-01 um 20.35.18

Knapp drei Monate nach unserer Lesung in Freuds altem Stammcafé, dem Café Korb, nun schon wieder die « Barock-Indianer » in Wien: mit Musik und Sohn Rafael als Gastleser. Diesmal in einer zauberhaften kleinen Kirche, die als Dekor kaum besser passen könnte. Im Anschluss gibt es noch einen feierlichen (oder nicht) Umtrunk. Eintritt ist frei, kommt einfach!